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Ayurveda-Massage Abhyanga: Quelle für Schönheit und Gesundheit

Wenn in Wellness-Oasen Ayurveda-Massagen angeboten werden, steht die Abhyanga an oberster Stelle. Wir sagen, worauf bei einer professionell ausgeführten Abhyanga im Wellness zu achten und welche Wirkung zu erzielen ist.

Der Begriff aus der indischen Gelehrtensprache Sanskrit bedeutet soviel wie „Ganzkörper-Einölung“. Da es im Wellness vor allem um eine entspannende oder belebende Wirkung geht, ist es ausreichend ein auf den Konstitutionstyp abgestimmtes oder ein Tridosha-Öl zu verwenden. Ein Tridosha-Öl ist ein Öl, das auf Vata, Pitta und Kapha gleichermaßen ausgleichend wirkt. Aber eine Wirkung auf die Doshas hat auch schon das Basisöl, also jenes Öl, dem die Dosha-ausgleichenden Kräuter beigemischt werden. Sesamöl ist wärmend, also gut geeignet für Vata. Kokosöl ist kühlend, folglich gut beim Pitta-Typus. Der zu Übergewicht neigende Kapha-Typus sollte möglichst nur in Ausnahmefällen mit Öl behandelt werden, da die Haut schon genügend Fett- und Feuchtigkeitsanteil hat. Für ihn wäre gegebenenfalls eine anregende Massage mit einem Kräuterpulver und Peelingeffekt zur Gewichtsreduktion vorzuziehen, wobei es sich dann aber nicht mehr um eine Abhyanga, sondern um eine Udvartana handeln würde.
Damit bei der Abhyanga das Öl über die Haut in tiefere Gewebeschichten gelangen und seine reinigende Wirkung entfalten kann, ist es stets wichtig, dass das Öl ökologisch rein ist und angewärmt verwendet wird.

Traditionelle Ayurveda-Öle haben einen eigenen, manchmal gewöhnungsbedürftigen Geruch. Das liegt an den Kräuterbeimischungen und am Herstellungsverfahren. Bei der Entscheidung für eine Abhyaga sollte daher beachtet werden, dass es sich dabei nicht um eine wohlriechende Aromamassage handelt.

Die Abhyanga kann zwei- oder vierhändig ausgeführt werden. Auch im Wellness sind beide Varianten anzutreffen. Die vierhändige Abhyanga sollte jedoch absolut synchron ausgeführt werden. Das erfordert ein gut geschultes und eingespieltes Massageteam.

Die indische Methode verlangt, dass im Sitzen und Liegen massiert wird. Bei der Singhalesischen darf man liegen. Begonnen wird immer am Kopf und die Massage endet nach ungefähr einer Stunde an den Füssen. Sie wird mit kreisenden Bewegungen an Gelenken und im Brust- und Bauchbereich, sowie mit Strichen an Armen, Beinen und Rücken durchgeführt, wobei Anzahl und Richtung jeweils festgelegt sind. Druck und Geschwindigkeit sind vom Dosha-Typus abhängig. Ein unruhiger Vata wird eher langsam, sanft und auch etwas länger massiert als ein Kapha, der ja sowieso zu Trägheit und Langsamkeit neigt. Er sollte also schnell und fester massiert werden. Die Abhyanga ist weder eine Druckpunkt-, noch eine Meridian- oder Bindegewebsmassage.

Nach der Abhyanga ist zur Erzielung der gewünschten Wirkung Ruhen wichtig und erst anschließend, nach zwanzig bis dreißig Minuten, sollte das überschüssige Öl entweder in einem Dampfbad ausgeschwitzt oder unter der warmen Dusche abgespült werden.

Eine gut ausgeführte Abhyanga wirkt gesundheitsfördernd und vorbeugend vor Krankheit indem sie den Kreislauf anregt und das zentrale Nervensystem stärkt. Sie aktiviert die Funktion der inneren Organe und den Stoffwechsel. Sie wirkt reinigend, pflegend, belebend und verjüngend.


Quelle: Presse Service Ayurveda